Im Rahmen des 15. turbo-Unternehmerforums der Wirtschaftsförderung Bochum wurden am Dienstag, 24. November 2009, im STARLIGHT EXPRESS-Theater die Preisträger des Bochumer profitplus-Wachstumswettbewerbs prämiert.
Bochums Stadtdirektor, Paul Aschenbrenner, überreichte den acht Siegern vor rund 300 Gästen aus der Wirtschaft Schecks in Höhe von insgesamt 47.500 Euro. Die ausgezeichneten Unternehmen hatten im Rahmen des profitplus-Wettbewerbs Wachstumskonzepte entwickelt und umgesetzt.
Einen ansehnlichen Platz 2 erreichte der Bäder- und Heizungsspezialist, Hasenkamp Sanitär Heizung Klima. Unter der Marke Bad Oase Hasenkamp führt der Familienbetrieb mit mittlerweile über 80 Mitarbeitern/innen zwei mehrfach prämierte Badausstellungen in Bochum und Hattingen.
Heinz Hasenkamp, geschäftsführender Gesellschafter des Meisterbetriebs aus Bochum, freute sich über die Auszeichnung und 10.000 EUR Preisgeld für seine innovative Wachstumsvorhaben: ab 2010 wird ein eigenes Beratungs- und Informationszentrum unter dem Namen Energiequelle Hasenkamp für den Bereich der regenerativen Energien eröffnet. Mit dem Bochumer Zentrum für Innovation und Technik (ZENIT), das sämtliche Teilnehmer während des profitplus-Wettbewerbs beriet, hatte das Unternehmen Hasenkamp, abseits des operativen Tagesgeschäfts, einen ausführlichen Businessplan sowie die Entwicklung eines Umsetzungs- und Vermarktungskonzeptes vorangetrieben. Durch den Aufbau eines Innovations- und Kreativitätsmanagements und die Einführung eines Energieberatungstools mit sehr hohem Kundennutzen konnte der SHK-Betrieb bei der Jury, bestehend aus ZENIT-Vertretern und Führungskräften der Bochumer Wirtschaftsförderung, in herausragender Weise punkten.
Der staatlich geprüfte Energieberater, Heinz Hasenkamp, bedankte sich bei der kompetenten Betreuung durch die ZENIT und die Wirtschaftsförderung der Stadt Bochum während des gesamten Entwicklungsprozesses. Weiterhin betonte Hasenkamp, dass der 2. Platz des profitplus-Wachstumswettbewerbs nur durch eine „geschlossene Teamleistung“ im Unternehmen erreicht werden konnte.
„Erfolgsgeschichten wie diese inspirieren auch andere Unternehmen, sich gezielt mit dem Thema Wachstum auseinanderzusetzen“, so Werner Fuhrmann, Leiter des Sachgebietes „Gründung & Wachstum“ bei der Bochumer Wirtschaftsförderung. Vor allem aus diesem Grund hatten die Bochumer Wirtschaftsförderer die profitplus-Prämiierung gezielt in das 15. turbo-Unternehmerforum integriert. So unterhielten sich am Dienstag dort, wo sonst der STARLIGHT-EXPRESS sein Publikum begeistert, Unternehmer, profitplus-Preisträger und Vertreter der Stadt über Wege zum Wachstum.
Ergänzende Informationen zur Wachstumsinitiative profitplus Kleine und mittelständische Unternehmen in Bochum waren im Oktober 2008 aufgefordert worden, Konzepte zu internen Wachstumsprojekten zu erarbeiten und als Beitrag bei der Wachstumsinitiative profitplus einzureichen.
Elf Konzepte erwiesen sich bei einer Live-Präsentation am 16. Januar 2009 vor einer sechsköpfigen Jury mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik als förderungswürdig. Diese elf Unternehmen erhielten im weiteren Wettbewerbsverlauf ein zweistufiges Unternehmens-Audit durch die ZENIT GmbH. Dabei wurden Handlungsempfehlungen und ein Zeit-Maßnahmenplan zur Umsetzung der Wachstumsidee jedes einzelnen Unternehmens erarbeitet.
Nach Ende der Audits hat die ZENIT GmbH acht Firmen als Erfolg versprechend und förderungswürdig empfohlen. Diese acht wurden bis Oktober 2009 weiter von der ZENIT GmbH begleitet. Ende September 2009 ermittelte ZENIT bei einem Monitoring, inwiefern die verbliebenen acht Unternehmen ihre selbst gestellten Zielmarken erreicht hatten. Hierfür wurde gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Bochum ein Bewertungsbogen erarbeitet. Mit Hilfe des Fragebogens sollte auch beantwortet werden, wie der Beitrag des Vorhabens zum Wachstum des Unternehmens zu beurteilen ist.
Im Rahmen einer Auswahlkommission wurde am 09. Oktober 2009 ein abschließendes Ranking erstellt. Die Ergebnisse aus früheren Wettbewerbs-Phasen wurden dabei nicht berücksichtig, da die Umsetzung der Wachstumsidee im Bewertungsvordergrund stand.
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